Nach einem Treffen mit Führungsvertretern großer Technologieunternehmen hat US‑Präsident Donald Trump am 4. Oktober 2026 die Bildung einer neuen Regierungsarbeitsgruppe namens „Super Intelligence Force“ (SIF) bekanntgegeben. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social erklärte Trump, die SIF solle „die Anstrengungen der Bundesregierung koordinieren, damit Amerika bei Super Intelligence weltweit führend bleibt“ und zugleich die Interessen und das Leben der Bevölkerung schützen. Die Ankündigung erfolgte ohne ausführliche organisatorische Details oder ein publiziertes Mandat der Gruppe.
Als Leiter nannte Trump Jay Clayton, den seit August 2026 amtierenden Director of National Intelligence. Nach Angaben der Ankündigung sollen weitere Mitglieder aus unterschiedlichen Behörden kommen, darunter der Vorsitzende der Federal Trade Commission, Vertreter des Verteidigungsministeriums (Chief Technology Officer) und der Director of the Office of Personnel Management; namentlich wurden Andrew Ferguson, Emil Michael und Scott Kupor genannt. Der Präsident schrieb, die SIF werde dem Präsidenten und dem Stabchef berichten und sich mit Verbraucherschutzorganisationen, Infrastrukturbetreibern, religiösen Gruppen und Unternehmen abstimmen.
Die Meldung wurde binnen Stunden von mehreren US‑Medien aufgegriffen; die Associated Press fasste Trumps Mitteilung und die Personalien zusammen und wies darauf hin, dass konkrete Zuständigkeiten, Rechtsgrundlagen oder Fristen bislang nicht veröffentlicht seien. Auch Washington Post, CBS und ABC berichteten am 4. Oktober 2026 über die Initiative und hoben hervor, dass die Ankündigung zeitlich auf ein White‑House‑Treffen folgte, bei dem Führungskräfte von OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Nvidia und weiteren Unternehmen eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichneten.
Bisher liegt keine Pressemitteilung des Weißen Hauses auf der offiziellen Website vor; die zentrale Primärquelle der Personalankündigung ist Trumps Beitrag auf Truth Social, der in der Folge von Nachrichtenagenturen und Redaktionen dokumentiert und zitiert wurde. Medienberichten zufolge soll die Taskforce binnen eines festgelegten Zeitrahmens Empfehlungen vorlegen; ein formaler Arbeitsauftrag oder gesetzliche Befugnisse wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Die Bildung einer zentralen Koordinierungsstelle bündelt Zuständigkeiten, die bislang über mehrere Behörden verteilt sind (Geheimdienste, Verteidigung, Wettbewerbsschutz, Personalverwaltung). Ob und wie die SIF regulatorische Befugnisse erhält oder lediglich als Beratergremium fungiert, bleibt offen. Folgen für internationale Normen‑ und Regulierungsdebatten sind wahrscheinlich, weil die neue Bezeichnung „Super Intelligence“ und die Betonung nationaler Führerschaft Diskussionslinien in Industrie und Politik verschieben könnten. Zugeschriebene Aussagen stammen aus Trumps Social‑Media‑Mitteilung vom 4. Oktober 2026 und aus Berichterstattungen der genannten Agenturen.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).