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U.S. Fish and Wildlife Service bittet bis 17. September um Kommentare zu Grenzerweiterung im Lowcountry

Die U.S. Fish and Wildlife Service hat am 17. August 2026 die öffentliche Kommentierungsphase für umfangreiche Grenzerweiterungen mehrerer National Wildlife Refuges in Georgia und South Carolina eröffnet. Eingaben sind bis 17. September 2026 möglich.

Die U.S. Fish and Wildlife Service (USFWS) hat am 17. August 2026 eine öffentliche Kommentierungsphase zu vorgeschlagenen „major boundary expansions“ für National Wildlife Refuges in der Küstenregion von Georgia und dem South Carolina Lowcountry gestartet. Schriftliche Stellungnahmen sind bis zum 17. September 2026 möglich. Das Informationsbulletin der Behörde trägt den Titel „Public Scoping Comments Requested by September 17, 2026“ und ist online abrufbar.

Betroffen sind nach USFWS-Angaben sechs Schutzgebiete im Savannah Coastal Refuges Complex (Blackbeard Island, Harris Neck, Pinckney Island, Savannah, Wassaw und Wolf Island) sowie vier im South Carolina Lowcountry Refuges Complex (Cape Romain, Ernest F. Hollings ACE Basin, Santee und Waccamaw). Die vorgeschlagenen Grenzerweiterungen sollen die Möglichkeit eröffnen, in Schlüsselbereichen zusätzliche Flächen freiwillig zu erwerben, um zusammenhängende Küsten- und Feuchtgebietslebensräume zu sichern.

Die Behörde umreißt zwei übergreifende Fokuslandschaften entlang der südöstlichen Küste, für die ein Betrachtungsrahmen von rund 4,5 Millionen Acres genannt wird. Innerhalb dieses Rahmens schlägt die USFWS für die einzelnen Refuge-Komplexe konkrete Erweiterungskorridore vor. Für den Savannah Coastal Refuges Complex werden Optionen im groben Umfang von etwa 150.000 bis 200.000 Acres genannt, für den South Carolina Lowcountry Refuges Complex Optionen zwischen etwa 30.000 und 300.000 Acres. Diese Zahlen beschreiben den Spielraum für mögliche Ankäufe, nicht verbindliche Erwerbsziele.

Faktisch gilt: Eine Aufnahme von Flächen in eine erweiterte Erwerbsgrenze ändert keine Eigentumsverhältnisse. Zukäufe sollen ausschließlich über freiwillige Verkäufe („willing sellers“) erfolgen. Die USFWS verweist zudem auf die Zusammenarbeit mit Bundes-, Landes- und Lokalbehörden, mit Stammesvertretern sowie mit Nichtregierungsorganisationen, um Naturschutzziele und öffentliche Zugänge miteinander zu vereinbaren.

In der Kommentierungsphase fragt die USFWS insbesondere nach Hinweisen zur Abgrenzung der Erweiterungskorridore, zur Priorisierung einzelner Parzellen, zu Finanzierungswegen und zu Bedingungen für Erholung und Zugang. Nach Abschluss der Auswertung will die Behörde die Rückmeldungen in Land Protection Plans überführen. Ein förmlicher Beschluss über künftige Erwerbe ist damit nicht verbunden; er würde nachgelagerten Prüf- und Finanzierungsentscheidungen unterliegen.

Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der der Ausbau von Schutzgebietsnetzen im Südosten der USA politisch und fachlich breiter diskutiert wird. Befürworter verweisen auf Küstenschutz, Artenschutz und Klimaanpassung. Kritische Einwände betreffen häufig die Abwägung mit lokaler Entwicklung und die langfristige Finanzierung. Die aktuelle USFWS-Beteiligung zielt darauf, solche Punkte frühzeitig und öffentlich zu klären.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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