Am 1. Oktober 2026 treten nach Angaben des U.S. Department of the Interior und des Bureau of Reclamation operative Vorgaben in Kraft, die verpflichtende Reduzierungen der Wasserabgabe aus dem Colorado River an die Bundesstaaten Arizona, Kalifornien und Nevada vorsehen. Grundlage ist die am 31. Juli 2026 veröffentlichte Final Environmental Impact Statement (FEIS) für die sogenannten Post‑2026 Operating Guidelines, die einen zehnjährigen Entscheidungsrahmen bis 2036 festlegt. (Stand: Angaben des Innenministeriums und Bureau of Reclamation). ([edit.doi.gov](https://edit.doi.gov/pressreleases/interior-department-finalizes-plans-2027-2028-colorado-river-operations?utm_source=openai))
Hintergrund: Die neuen Betriebsregeln reagieren auf anhaltend niedrige Füllstände in den Stauseen Lake Powell und Lake Mead und sollen den Systembetrieb zwischen Ober‑ und Unterbecken neu ordnen. Die Behörde plant, die jährlichen Abflussmengen aus Lake Powell in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren; konkrete Volumina und Verteilungsmodi werden für den beginnenden Wasserjahreszyklus formal verbindlich. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Verwaltungsprozesses, der bereits seit 2024 lief und im Sommer 2026 abgeschlossen wurde. ([edit.doi.gov](https://edit.doi.gov/pressreleases/interior-department-finalizes-plans-2027-2028-colorado-river-operations?utm_source=openai))
Folgen und Reaktionen: Regionalversorger und staatliche Stellen bereiten sich auf Zuteilungs‑ und Betriebsänderungen vor: Das Central Arizona Project (CAP) und Kommunen in Arizona kommunizieren interne Anpassungspläne und Vorratssicherungen; Städte wie Phoenix benennen Projekte zur Erweiterung der Speicherkapazitäten und Kooperationen mit lokalen Wasserversorgern. Nevada hat öffentlich die Entscheidung kritisiert und rechtliche Schritte angekündigt; auch kalifornische Behörden kündigten Verhandlungen über Ausgleichsmechanismen an. ([cap-az.com](https://www.cap-az.com/water/water-supply/colorado-river-operations-2/?utm_source=openai))
Die Maßnahmen der Bundesregierung verschieben die Last interner Lastenausgleiche zwischen den sieben Beckenstaaten: Während die FEIS verpflichtende Kürzungen für die Unterbeckenstaaten vorsieht, bleiben umfassende, zwingende Reduktionen für die Oberbeckenstaaten größtenteils offen oder sollen freiwillig erfolgen. Experten und betroffene Gouverneure warnen, dass ohne zusätzliche konzertierte Einsparungen und Infrastrukturinvestitionen weitergehende Maßnahmen drohen, die landesweit wirtschaftliche und ökologische Konsequenzen haben könnten. ([washingtonpost.com](https://www.washingtonpost.com/climate-environment/2026/07/31/federal-plan-colorado-river-falls-short-what-needed-experts-say/?utm_source=openai))
Getrennt zu kennzeichnen ist, dass die FEIS einen Rahmen, aber nicht in jedem Punkt die endgültige Zuteilung festsetzt; viele operative Details sollen in Folgeentscheidungen des Bureau of Reclamation und in Verhandlungen der Basin States und der betroffenen Stämme konkretisiert werden. Die Bundesregierung kündigte zugleich Förderprogramme und eine Prüfung von Investitionen in Speicher, Entsalzung und Wiederaufbereitung an. ([edit.doi.gov](https://edit.doi.gov/pressreleases/interior-department-finalizes-plans-2027-2028-colorado-river-operations?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).